03.07.2015

KATRIN LEITNER
< Mind_Modul_2.0_Basic_Studies >


GALERIE ULRIKE PETSCHELT
Katrin Leitner


Vernissage am 03.075.2015 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer vom 04.07. bis 19.07.2015

Die von der Künstlerin clusterartig gesampelten, recherchierten Inhalte der documenta Archiv’s Bibliothek nehmen vor allem Bezug auf die Notwendigkeit und Dringlichkeit von Kunst (the basic existence and necessity of art). Textfragmente, Zitate und Statements werden in eine eigens für das Projekt entwickelte Installationsvariante transformiert, bestehend aus Zeichnungen, Plastiken und diversen mixed Medias. Diese wiederum stehen in engem Zusammenhang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Geistes-und Naturwissenschaften (wie Philosophie, Bewusstseins-und Gedächtnissforschung, Geologie, Mineralogie, ect). So wird die vorhandene theoretische, geistig-flüchtige mentale Materie in eine räumlich körperliche, physisch erfahrbare, plastisch fassbare und sinnliche Form transportiert.

 

 

 


 

26.06.2015

100×100
José De Quadros / Kassel –
o Paolo
Zeichnung und Malerei


Kunstbalkon
José De Quadros / Kassel – o Paolo

Ausstellungseröffnung: Freitag, 26. Juni 2015 um 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 27. Juni bis 12. Juli 2015

Öffnungszeiten: Do / Fr / Sa / So von 18 bis 21 Uhr oder n.V. 0561-3165420
Kunstbalkon / Quiddestraße 3 / 34121 Kassel
wwww.kunstbalkon.de

Der Künstler José De Quadros pendelt seit Jahrzehnten zwischen Sao Paulo/Brasilien und Kassel. In seinen Werken setzt er sich mit seinen künstlerischen Mitteln mit den sozialen, rassistischen und territorialen Spannungen der beiden Länder  auseinander.

In seiner Ausstellung im Kunstbalkon präsentiert er zwei Werkzyklen: Zeichnungen auf alten Zeitungen zu konkreten Situationen aus dem 1. Weltkrieg und Bilder zur Migrationsproblematik in Brasilien in Form von Malerei auf Plexiglas und Leinwänden.

 

 


 

04. bis 07.6.2015

kijk:papers
Fotobücher, Künstlerbücher und fotografische Editionen

 


WARTE FÜR KUNST
kijk:papers
Fotobücher, Künstlerbücher und fotografische Editionen

04. bis 07. Juni 2015

kijk:papers ist geöffnet am:
04.06. 15h – 22h
05. und 06.06. 14h – 22h
07.06.  13h – 17h

organized by:
malenki.net

Im Juni wird die zweite Folge von kijk:papers in der Warte für Kunst stattfinden. Vom 04. bis zum 07. Juni zeigen wir über 100 aktuelle selbstverlegte oder von kleinen Verlagen herausgegebene Fotobücher, Künstlerbücher und fotografische Editionen mit einem Fokus auf das optische Bild. In der Ausstellung haben die Besucher die Möglichkeit die gezeigten Arbeiten in entspannter Atmosphäre zu entdecken, Vorträge und Gespräche zu einzelnen Publikationen zu hören und mit den Autoren ins Gespräch zu kommen. Lotte Reimann, Sven Lindhorst-Emme, Harvey Benge, Sara Pedde, Tommaso Tanini  / Discipula Editions u.a. werden Vorträge zu ihren Arbeiten halten.

 

 


 

29.05.2015

Marven Graf und Olga Holzschuh
make me wanna


GALERIE ULRIKE PETSCHELT UND GALERIE RASCH
Marven Graf und Olga Holzschuh


Vernissage am 29.5.2015 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer vom 30.5. bis 14.6. 2015

Smartphones, Botox, Gucci-Taschen versetzen einen in den Zustand eines andauernden Wünschens nach dem perfekten Körper, nach dem perfekten Sein. Eingepflanzte Träume gehen hinein in die Augen und Ohren – verändern, verunstalten, verdrängen, verschieben, verwirren- und kreieren Produkte, die gekauft werden wollen.

‚make me wanna’ untersucht und hinterfragt die Einwirkungen und Auswirkungen der digitalen Medien (Werbung und soziale Netzwerke)  auf die Selbstdarstellung und Selbstwahrnehung von Frauen in der heutigen Zeit. Die künstlerischen Arbeiten von Marven Graf und Olga Holzschuh umkreisen und präzisieren in einer Kollaboration die selbst- und  fremdinduzierten Ideale, denen viele Mädchen und Frauen Folge leisten.
#Desorientierung  #Identitätsfindung  #Selbstoptimierung  #Zugehörigkeitswunsch

 

 

 

 


 

08.05.2015

LAURENT JOLITON
La part de l’ombre


GALERIE ULRIKE PETSCHELT
Laurent Joliton


Vernissage zum Auftakt des Galeriefests 2015 am 8.5.2015 um 20 Uhr

Einleitung: Dr. Kai U. Jürgens
Ausstellungsdauer vom 09.05 bis 22.05.2015

Übersetzung ins Deutsche folgt!

La société actuelle est saturée d’images. Les médias, la télévision, Internet… Notre regard zappe, d’une image à l’autre, et l’indifférence guette. Laurent Joliton multiplie les grilles de lecture possibles, interroge sur le sens de ces photos qu’on avale sans en chercher la portée.

C’est en surfant sur la «Toile» que le choix des sujets apparaît à Laurent Joliton, au hasard des pages web. Des anonymes, des situations, des fragments de vie, qui interpellent, sautent aux yeux, puis sortent de l’anonymat pour devenir sujet de création. Véritable Mémoire Virtuelle, Internet semble répertorier toute l’histoire de l’humanité. Pourtant, la consommation massive d’images ne finirait-elle pas par créer une forme d’indifférence, d’oubli du sujet ? à trop vouloir les répertorier, voire les dénoncer, notre société ne tend-elle pas à annihiler l’impact des images ?

Laurent Joliton contrebalance ce questionnement en nous renvoyant tout simplement… à nous-mêmes. Cette réflexion, en prise avec la vie, reflète de quelle manière le travail de mémoire s’opère en chaque individu, et de quelle manière celui-ci se construit avec.

Le choix de la peinture comme médium permet cette lente approche, une interrogation, un nouveau regard sur le sujet. Empâtements, flous, nuances, transparences, autant de variétés de textures pour révéler à quel point le regard sur le sujet est irrémédiablement confondu par le prisme de notre vécu, de notre histoire, de notre mémoire.

Ainsi, l’artiste confond l’image avec les effets numériques des nouvelles technologies, qu’il réinterprètre et retranspose sur la toile tel un substrat, une matière malléable. Image tronquée, image fondue, hybridation du sujet avec différents effets numériques… Autant de matières que Laurent Joliton s’approprie, repense, modèle, oscillant ainsi sans cesse entre figuration et abstraction.

 

 


 

08.05.2015

ZOKATOS

 


GALERIE RASCH
Zokatos

Vernissage zum Auftakt des Galeriefests 2015 am 8.5.2015 um 20 Uhr
Ausstellungsdauer vom 09.05 bis 13.05.2015

Der 1984 geborene Street Art Künstler Zokatos verwandelt die Straße zu einem Spiegel seiner Kreativität.  Das Zusammenspiel bunter Farben und seine unverwechselbaren Street Art Techniken, stehen im Gegensatz zu dem grauen Universum der Plattenbauhäuser, inmitten der gebürtige Pariser aufwuchs.  Die Leichtigkeit der abstrakten Ästhetik in seinen Werken, steht durch die verwendeten Formen und Farben in Kontrast zu den spontanen Bewegungen des Künstlers. Zokatos, beschreibt als Künstler der Urban Art, das Sinnbild für den Konflikt zwischen der Straße und den Galerien.

 

 


 

09.05.2015

Alessandra Borsetti Venier und Ina Jenzelewski
„tutto carta“


Kunstbalkon
Alessandra Borsetti Venier
Ina Jenzelewski


Eröffnung der Ausstellung am 09.05.2015 um 17 Uhr
Ausstellungsdauer vom 10.05 bis 25.05.2015
Einführung: Susanne Jakubczyk, Kunstwissenschaftlerin M.A.

Öffnungszeiten: Do – So 18 – 21 Uhr und nach Vereinb. 0172.2135494
Kunstbalkon in Quidde 3, Quiddestr.3,
34121 Kassel

Alessandra Borsetti Venier zeigt Stadtlandschaften, die aus Kunstkatalogen entstehen.
Ina Jenzelweski scannt Papier ein, das sie anschließend digital verwandelt.

A.Borsetti Venier, „Shanghai“, Papier, 70cm x 100cm x 60cm, 2014

I.Jenzelweski, flying pages, Digitaldruck, 2013


 

06.03.2015

Yun Nam und David Weiss
„POLAR“


Galerie Ulrike Petschaft und Galerie Rasch
Yun Nam und David Weiss


Eröffnung der Ausstellung am 06.03.2015 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer vom 07.03 bis 22.03.2015

Der Künstler und Agrarwissenschaftler David Weiss zeigt Fotografien und Gemälde. In den schnappschussartigen Bildern werden flüchtige Momente festgehalten, die dem Künstler in seinem Alltag begegnen. Momente einer Welt, die außerhalb des Ateliers und jenseits der Bildungsinstitution liegen. Die Bilder zeigen Menschen und Szenerien aus der unmittelbaren Umgebung des Künstlers und laden den Betrachter zu einem intimen Blick in sein Leben ein. Die Bilderflut der Massenmedien ist das visuelle und konzeptionelle Fundament der Zeichnungen Yun Nams. Analog zum Konzept des Fensterbildes eröffnen die Zeichnungen einen Blick auf die Welt, der weder ortsgebunden noch zeitlich festgelegt ist. Die Zerstörung und Gewalt, die in den Bildern gezeigt wird, wird durch die mediale Perfektion der Künstlerin gebändigt. In den Bildern herrscht eine Sterilität, eine klinische Distanz zum Geschehen. Die Serie ist eine eklektische Zusammensetzung der Bilderwelt, welche die Künstlerin umgibt. Bilder besitzen heute eine präzedenzlose Macht. Wir sind von ihrer Flut umzingelt und tragen selbst zu ihrer Masse bei, indem wir durch sie unser eigenes Leben dokumentieren. Die Positionen der zwei Künstler repräsentieren Momente unserer Alltagswahrnehmung und trotz den Unterschieden wird klar, dass sich beide Künstler eine Welt teilen: nämlich unsere Welt, die Welt der Bilder.

 


 

30.01.2015

LEONARD RIEGEL
Alles muss raus! – Zeichnungen aus dem Kellergeschoss


Warte für Kunst
Leonard Riegel

Eröffnung der Ausstellung am 30.01.2015 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer vom 31.01 bis 22.02.2015

Wohin mit der seltsamen Eingebung, mit der man morgens aufwacht?
Wohin mit der Beobachtung auf der Straße, die banal scheint und sich doch zurück ins Gedächtnis schleicht?
Wohin mit der nutzlosen Information, die dennoch inspiriert?
Ein Jahr lang hielt Illustrator und Comiczeichner Leonard Riegel Begebenheiten, Ideen und gedankliche Spielereien auf über 300 Kohlestiftzeichnungen fest und veröffentlichte sie täglich auf seinem Blog. Der rote Faden dieses Projektes bildet neben der formalen Einheitlichkeit das Spiel von Bild und Text, sowie die Gratwanderung zwischen Humor und Irritation. “Alles muss raus! – Zeichnungen aus dem Kellergeschoss”, bezeichnet zudem die planmäßige Selbstveräußerung des Künstlers. Ein Teil seiner Arbeit ist nun in der Ausstellung zu sehen.

 

 


 

30.01.2015

THOMAS WUNSCH


Galerie Rasch
Thomas Wunsch

Eröffnung der Ausstellung am 30.01.2015 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer vom 31.01 bis 15.02.2015

Einführung durch Kathrin Meyer

Schwarz und weiß. Unscharfe Gegenstände die Spuren, Umrisse oder Figuren darstellen könnten. Die Werke von Thomas Wunsch lassen viel Raum für Interpretation und sind doch einer klaren Linie unterworfen.  Die meist mystischen und dunklen Fotografien ermöglichen dem  Betrachter sich selbst in ihnen wiederzufinden und  ihnen eine eigene, persönliche Bedeutung zu geben. „Ich möchte mit meinen Fotos die Seele der Menschen berühren. Wenn das gelingt, dann haben sie entfalten können, was ich in sie hinein gelegt habe.“, beschreibt Thomas Wunsch seine Bilder selbst. Einen Titel haben seine Bilder deshalb nie.
Anders als andere Fotografen beschäftigte sich Wunsch nicht mit gängigen Schönheitsmerkmalen oder eindeutigen Motiven. Der von abstrakt-expressionistischer Malerei inspirierte Künstler, zeigt das Zusammenpiel von Licht und Schatten, Klarem und Verschwommenen, Figuren und Formen. Die Motive dafür findet er auf der ganzen Welt.  Nachdem er das Entdeckte mit seiner Kamera eingefangen hat geht die Arbeit aber erst los. Mithilfe eines lichtunempfindlichen Films und der intensiven digitalen Bearbeitung  des Ausgangsmaterials wirken die Fotografien von Thomas Wunsch wie aus einer anderen Welt.
Schon in seiner Kindheit beschäftigte er sich intensiv mit der Kunst der Fotografie. Mit  16 gewann Wunsch seinen ersten Fotowettbewerb, mit 17 wurde er bereits Mitglied der „Kodak Young Photographer´s“ in den USA.  Seine ersten Arbeiten präsentierte er 1983 und 1984 in der Hamburger Galerie Palme, bevor er in die USA Auswanderte. Thomas Wunsch ist mittlerweile international bekannt und lebt heute in Wiesbaden.