30.01.2015

THOMAS WUNSCH


Galerie Rasch
Thomas Wunsch

Eröffnung der Ausstellung am 30.01.2015 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer vom 31.01 bis 15.02.2015

Einführung durch Kathrin Meyer

Schwarz und weiß. Unscharfe Gegenstände die Spuren, Umrisse oder Figuren darstellen könnten. Die Werke von Thomas Wunsch lassen viel Raum für Interpretation und sind doch einer klaren Linie unterworfen.  Die meist mystischen und dunklen Fotografien ermöglichen dem  Betrachter sich selbst in ihnen wiederzufinden und  ihnen eine eigene, persönliche Bedeutung zu geben. „Ich möchte mit meinen Fotos die Seele der Menschen berühren. Wenn das gelingt, dann haben sie entfalten können, was ich in sie hinein gelegt habe.“, beschreibt Thomas Wunsch seine Bilder selbst. Einen Titel haben seine Bilder deshalb nie.
Anders als andere Fotografen beschäftigte sich Wunsch nicht mit gängigen Schönheitsmerkmalen oder eindeutigen Motiven. Der von abstrakt-expressionistischer Malerei inspirierte Künstler, zeigt das Zusammenpiel von Licht und Schatten, Klarem und Verschwommenen, Figuren und Formen. Die Motive dafür findet er auf der ganzen Welt.  Nachdem er das Entdeckte mit seiner Kamera eingefangen hat geht die Arbeit aber erst los. Mithilfe eines lichtunempfindlichen Films und der intensiven digitalen Bearbeitung  des Ausgangsmaterials wirken die Fotografien von Thomas Wunsch wie aus einer anderen Welt.
Schon in seiner Kindheit beschäftigte er sich intensiv mit der Kunst der Fotografie. Mit  16 gewann Wunsch seinen ersten Fotowettbewerb, mit 17 wurde er bereits Mitglied der „Kodak Young Photographer´s“ in den USA.  Seine ersten Arbeiten präsentierte er 1983 und 1984 in der Hamburger Galerie Palme, bevor er in die USA Auswanderte. Thomas Wunsch ist mittlerweile international bekannt und lebt heute in Wiesbaden.

 

 


 

5.12.2014

WeihnachtsWarte 2014

entlang der Frankfurter Straße


diese Jahr mit dabei:

48 Heiko Schulze
54 Warte Für Kunst
58 WIKULLiL
58 Tokonoma
62 Galerie Ulrike Petschelt
72 Galerie Rasch

Eröffnungsfest und erster Verkaufstag:
Freitag, der 05.12.2014 um 19.00 Uhr

weitere Verkaufstage:
Samstag, der 06.12.2014 von 13 bis 19 Uhr
Sonntag, der 07.12.2014 von 13 bis 17 Uhr

Groß- und kleinformatige Werke für
groß- und kleinformatige Geldbeutel
von Künstler/Innen weltweit.


 

22.11.2014

Michael Gärtner & Jaydn Hubrecht

SOFT


Warte für Kunst
Michael Gärtner & Jaydn Hubrecht

Eröffnung der Ausstellung am 22.11.2014 von 19 bis 21 Uhr
Ausstellungsdauer vom 23.11 bis 27.11.2014

Kuration & Begrüßung
Amelie Jakubek

 

SOFT ist eine Reise ins Ungewisse – als Gegenpol zur Ausstellung AUSSER HAUS, die zuvor in der Warte für Kunst gezeigt wurde, inszenieren die zwei KünstlerInnen radikal ihre Liebe zur Freiheit, sich nicht rechtfertigen zu müssen. ACAD&C’s KünstlerInnen-Duo Michael Gärtner und Jaydn Hubrecht haben sich mit ihrer Kollaboration auf die Suche nach den Konditionen unserer Gesellschaft begeben, die Intuition als Richtmaß verneinen und setzen sich mit SOFT bravourös über sie hinweg.
Was sie treibt und determiniert, ignorieren sie, um das zu feiern, was sie selbst überrascht. Eine Bedeutung, die aus einem losen Haufen von Assoziationen empor schwebt, ein gültiges Symbol, das sich aus dem Vagen vergegenständlicht , das Unwahrscheinliche, das plötzlich zur Realität wird, ist das, was die beiden KünstlerInnen in ihrer Installation bereitstellen und servieren. Wie man sich die Streicheleinheiten für das Unbewusste abholt, bleibt aber vorerst noch ein Geheimnis, was verraten werden kann, ist jedoch, dass es nicht ganz ungefährlich sein wird.

 

 


 

17.10.2014

Benefiz-Ausstellung

Togo – Chronik einer Reise in Bildern von Joel Hausting


Galerie Ulrike Petschelt
Togo – Chronik einer Reise in Bildern von Joel Hausting

Eröffnung der Ausstellung am 17.10.2014 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer vom 18.10 bis 27.11.2014

Kassel/Lomé. Im Sommer 2014 reiste Joel Hausting für einen Monat an die Westafrikanische Küste, nach Togo. Auf seiner Reise hatte er die Möglichkeit durch direkten Kontakt mit den Menschen, den Urlaub zur einer sinnspendenden Reise werden zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht geplant, eine Ausstellung zu organisieren. In der letzten Woche besuchte er ein Waisenheim in der Region Kpalimé (Egbikope), welche 80 km von der Hauptstadt Lomé entfernt liegt. Dort entschloss er sich spontan, etwas für die ca. 50  Waisenkinder vor Ort zu tun.

So entstand die Idee, mit den aufgenommenen Fotografien der Reise eine Benefiz-Ausstellung zu gestalten. Aus den eingenommenen Spenden dieser Ausstellung soll dem  Waisenheim vor allem der Erwerb einer Wasserpumpe ermöglicht werden!


 

17.10.2014

Ausser Haus


Warte Für Kunst
Ausser Haus

Eröffnung der Ausstellung am 17.10.2014 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer vom 18.10 bis 20.11.2014

Begrüssung: Ann Charlotte Günzel
Kuration: Melanie Vogel und Anja Köhne

Die Ausstellung “Ausser Haus” zeigt Fotografien aus einer Privatsammlung von etwa 1972 bis heute. Die Werke werden zum ersten Mal in der Warte für Kunst der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
“Ausser Haus” bezieht sich dabei auf den Kontext der Galerie als Institution. Zur Diskussion stehen die Fragen: Braucht ein Bild überhaupt einen Künstler? Oder eher eine Institution, die es ausstellt? Liegt die Kunst im Bild selbst?
“Ausser Haus” versucht, das Spannungsverhältnis zwischen Künstler, Institutionen, Publikum und Zufall auszuloten. Es geht um die Frage, was ein Bild braucht um Kunst zu sein. Und welche Bedeutung schreibt allein dieser Text den Bildern zu?


 

29.08.2014

Jakub Šimčik & Johanna Maxl

DREAMS OF BEING DEAD- Was wissen wir über das Ende?


Warte für Kunst
Jakub Šimčik & Johanna Maxl

Eröffnung der Ausstellung am 29.08.2014 um 20 Uhr
Ausstellungsdauer vom 30.08 bis 25.09.2014

Zur Musumsnacht am 06.09.2014
Lesung und Performance mit Johanna Maxl um 20 Uhr

Was wissen wir über das Ende?

Eine flüchtige Begegnung im Wald ist Gegenstand der Ausstellung „Was wissen wir über das Ende?“ von Autorin Johanna Maxl und Medienkünstler Jakub Šimčik . Alles beginnt 2011, als Johanna Maxl beim Waldspaziergang im Bärlauch einen jungen Mann anspricht, weil der ein Miniaturhaus filmt, das er, wie sie von ihm erfährt aus einem Alptraum rekonstruiert hat. Johanna Maxl geht nach Hause und schreibt die Begegnung auf.

Drei Jahre später spricht Jakub Šimčik Johanna Maxl beim Gründungstreffen einer Initiative für die Kollaboration von bildender Kunst und Literatur an. Im Lauf der nächsten Monate lernen die beiden ihre Arbeiten kennen und finden im Planungsgespräch über ihr erstes gemeinsames Projekt heraus, dass sie einander schon einmal begegnet sind: im Wald.

Im Kontext dieser Erkenntnis sichten sie das damals unabhängig voneinander entstandene Video- und Textmaterial und bauen darauf einen Anfang, ihre erste Kollaboration: Was wissen wir über das Ende? In der entstandenen Videoarbeit wird das ursprüngliche Material dazu benutzt über die verschiedenartigen Wahrnehmungsweisen, Ästhetiken und Medien von Jakub Šimčik und Johanna Maxl zu reflektieren.


 

29.08.2014

Benjamin Bethel

Zwischen Zaun & Garten


Galerie Petschelt und Galerie Rasch
Benjamin Bethel

Eröffnung der Ausstellung am 29.08.2014 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer vom 30.08 bis 18.09.2014

Zur Museumsnacht am 6.9.2014 geöffent vom 17-01 Uhr
18.30 bis 19.30  Führung durch die Ausstellung mit Nina Bertolino in der Galerie Rasch
22.00 bis 23.00  Artist Talk mit Benjamin Bethel in der Galerie Ulrike Petschelt

Die künstlerische Arbeit besteht aus Formen, Figurationen, figurativen Formen und Flächen. So wie fast jede künstlerische Arbeit, die aus Bildern besteht. Und so wie in fast jedem Bild, bilden die Flächen Räume aus denen bestimmte Formen hervortreten. Diese Formen werden dann zu Gestalten, welche mit der Fläche zu einer Figur – Raum – Relation verschmelzen, bis der Raum und alles andere darin wieder zur Fläche zurückkehren und das Sehen von vorn beginnt. Aber eigentich geht es eher darum mit den wesentlichen Bestandteilen des Bildaufbaus Dinge darzustellen, die den Dingen in der Welt verdammt ähnlich sehen, oder zumindestens so tun als ob. Kurz gesagt, geht es um das Wechselspiel von Figuren im Raum durch die Mittel der grafischen und malerischen Darstellung oder wie man auch im Volksmund sagt: „ein knallhartes Bleigewitter in spektakulärer Optik, ohne Rücksicht auf Verluste.


 

08.08.2014

EUN JI AN / SUNG-MIN CHEON / STEFAN GEYER / CHANG HYUN JEONG / NICOLE JÜTTNER / HYUN JEE KANG / BU HYUN KIM / AH REUM KWAG / BENJAMIN LOCH / YUN NAM / YOON A SUK /JENS VOLBACH / PENG XIA / ELISABETH ZWIMPER

 

Die Unbekannten


Warte für Kunst, Galerie Ulrike Petschelt, Galerie Rasch

Die Unbekannten

Die Ausstellung “Die Unbekannten”, die durch die Kooperation zwischen dem Daegu Kunstverein und den Galerien der Kasseler Südstadt e.V. ins Leben gerufen wurde, zeigt unterschiedliche Positionen von zwölf Künstlern und Künstlerinnen. Die Teilnehmer bestehen aus sechs Künstlern des Daegu Artist in Residence Programms und sechs Studierende bzw. Absolventen der Kunsthochschule Kassel. Die Distanz und der kulturelle Unterschied der beiden Länder ist groß.
Dennoch sind in den Werken der Künstler Berührungspunkte zu finden. Die Auseinandersetzung der Künstler mit sich selbst und ihrer Umgebung anhand ihres künstlerischen Mediums stellt sich als ein Moment heraus, das über die
kulturellen und ideologischen Grenzen der beiden Länder hinausgeht. Dieses Moment, die Kunst, ist das Fundament der Ausstellung, die ab dem 8. August 2014 in Kassel  zu sehen ist. Die Ausstellung soll eine Plattform für den Dialog und Diskurs zwischen zwei Kulturen und zwei Kunstbegriffen schaffen.


 

23.05.2014

Daniela Djukic

Herr Vogel und ich kommen zu keinem Ergebnis


Warte für Kunst
Daniela Djukic

Eröffnung der Ausstellung am 23.05.2014 um 20 Uhr
Ausstellungsdauer vom 24.05 bis 20.06.2014

»Herr Vogel und ich kommen zu keinem Ergebnis« ist eine pseudowissenschaftliche Studie, in der das Feld der Pseudowissenschaft an zwei Beispielen untersucht wird. Die grenzwissenschaftlichen Annäherungen finden zum Einen durch Hans-Jörg Vogel, Hobby-Kryptozoologe, und zum Anderen durch Daniela Djukic, Fotografin, statt. Die Ergebnisse beider Akteure als Pseudowissenschaftler werden in ihrer Prozesshaftigkeit einander gegenübergestellt. Durch Zuhilfenahme bekannter Präsentationsformen aus naturhistorischen Museen soll die Arbeit eine Verunsicherung in Bezug auf Authentizität und Glaubwürdigkeit von Wissenschaft wie auch vertrauten Wahrnehmungskontexten bewirken.


 

23.05.2014

Wu Qiuyang
Farbe los


Galerie Ulrike Petschelt
Wu Qiuyang

Einleitung: Dr. Kai U. Jürgens, Publizist, Kiel

Eröffnung der Ausstellung am 23.05.2014 um 20 Uhr
Ausstellungsdauer vom 24.05 bis 20.06.2014

„Ich male auf der Leinwand mit verschiedene Materialien, wie Öl , Acryl, Kohle, usw.. Damit  werden auf der Leinwand  verschiedene  Wirkungen  hergestellt. Diese Materialwirkungen  arbeiten wiederum mit den verschiedenen Farben zusammen, sie stoßen einander, überschneiden und verflechten sich, um mehrdimensionale Räumlichkeit  hervorzurufen. Das ist die Basisstruktur meiner Bilder. So kann ich mit der mehrdimensionalen Räumlichkeit  weiterarbeiten, sie dient meinen Themen und Inhalten. Ich arbeite auf vollständig  improvisierte  Weise, weshalb die Kunstform meiner Arbeiten gleichzeitig frei und scharf erscheint.
Es geht in  meinen Bildern u.a. um die Problematik und das Bewusstsein der Umweltverschmutzung, um meine  persönliche  Tragikomödie und um mein Heimweh. Ich interessierte mich für die Beziehung  zwischen dem abstrakten Zufall und der plastischen Form. Sie beschreibt für mich die Beziehung  zwischen Umwelt und Mensch, Raum und Lebewesen genau. Die herrliche Farbe  beschreibt  den wechselhaften und abstrakten  Charakter der Welt. Ich lebe auf der Welt, doch kann ich die Melancholie und die Freude nicht dinghaft machen.
Die Kindheit ist ein Lieblingsthema von mir. Kindheit bedeutet  für mich, dass die ursprüngliche Heiligkeit des Lebens von der säkularen Welt vulgarisiert wird. Ich frage mich, ist die Geburt des Lebens eine Komödie?“ Wu Qiuyang