26.08.2016

JARDIN D’ESSAI
Maude Grübel


Warte Für Kunst
Maude Grübel
JARDIN D’ESSAI

Eröffnung Freitag, den 26.08.2016 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer vom 27.08. bis 23.09.2016

Seit nun mehr sieben Jahre reist Maude Grübel nach Algier und in die nahe Umgebung. Mit der Kamera versucht sie die dortige Gegenwart zu archälogisieren und lässt dabei ihre subjektive Realität mit der Präsenz verschwimmen.

Verlassene Orte, urbane Räume, landschaftliche Anordnungen und stille Portraits visualisieren konstruierte Geschichten und vermischen sich zu neuen. Geschichten, die nicht enden, die kommen und gehen.

Die dabei entspringenden Ambivalenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Realität und Abstraktion, Nähe und Ferne stehen sinnbildlich für den Jardin d’essai, den Versuchsgarten, der auf den «Jardin d’essai de Hamma» in der Stadt Algiers verweist. Ein Ort, der als Ausdruck für das „Dazwischen Sein“ zu sein scheint.

 


 

26.08.2016

NACH STRICH UND FADEN
Angelika Summa


Galerie Rasch
Angelika Summa
NACH STRICH UND FADEN

Eröffnung Freitag, den 26.08.2016 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer vom 27. – 18.09.2016
Öffnungszeiten nach Vereinbarung

Sie sollten sich den Arbeiten von Angelika Summa richtig verbunden fühlen. Vielleicht entdecken Sie sogar ein freilich nur scheinbar loses Ende, einen Knoten, eine Idee, an der Sie andocken können. Tatsächlich sind sie jedoch immer schon Bestandteil eines solchen, dieses Netzwerkes, das ist, was die Würzburger Bildhauerin selbst in Bann hält, ihre Verknüpfungen beinahe meditativ, gebetsmühlenartig bzw. – wer es nüchterner mag – mit bewundernswerter Geduld entstehen lässt. Ihre Installation aus „Skulptonen“ (mit dem Nologismus Skulpton bezeichnet sie die kleinsten, gleichwohl abstrakten, fiktiven Einheiten ihrer bildhauerischen Tätigkeit) versteht sie als Allegorie der Entstehung von Kunst und Welt gleichermaßen.

Ihre Arbeit ist dabei nur eine Momentaufnahme eines immerwährenden organischen Prozesses eines unendlich ausgedehnt zu denkenden Netzes, dessen virtuelle Knoten einer scheinbar eigenen Zeit entsprechend pulsieren, sich verbinden, lösen, erneut und anders verbinden. Alles ist in diesem Gedankenspiel nur eine mehr oder weniger energische Verdichtung von seinerseits nur verdichteten Netzbestandteilen.

Es gibt in diesem Netzwerk übrigens keine Fehler – alles hat die Bildhauerin (wer sonst?) nach Strich und Faden kontrolliert.

 


 

26.08.2016

DIMENSION
Xia Peng


Galerie Ulrike Petschelt
Xia Peng
DIMENSION

Eröffnung Freitag, den 26.08.2016 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer vom 27.08. bis 23.09.2016

Die Galerie Ulrike Petschelt freut sich, den chinesischen, in Berlin lebenden Künstler Xia Peng zum erneuten Mal in einer Solo-Show auszustellen.

Xia Peng ist ein außerordentlich vielseitiger Künstler, der Erfahrungen seiner klassischen Malerei- und traditionellen Tuschemalerei-Ausbildung in China mit dem Studium neuer Bildmedien zu erweitern versteht.

In der Überlagerung von Bildebenen und Bildfolgen findet Peng Xia zu bildnerischen Ausdrucksformen, die einen abstrakten, gestischen Ansatz mit gegenständlichen Elementen zu einer überzeugenden Einheit verschmelzen lässt.

Xia Peng selbst sagt zu seinen Werken: „Meine Arbeit schafft Bezüge zwischen östlicher und westlicher Kultur, verbindet Vergangenheit mit Gegenwart und hinterfragt Alltag und Ästhetik.“

 


 

DIE BIBEL
Yun Nam


Galerie Rasch
Yun Nam
Die Bibel

17.06.2016
um 19 Uhr

Die Bibel ist seit ihrer umstrittenen Entstehung Objekt der Verehrung aber auch gleichzeitig ein Sinnbild der Intoleranz und Gewalt. Sie ist Dokumentation der Werte einer Religion, die wie keine andere das Leben der Menschen in der abendländischen Gesellschaft beeinflusst hat. Tatsächlich lassen sich sowohl Taten der Gewalt, wie auch der allgemeinen Bereicherung auf die Bibel zurückführen. Kunst und religiöser Glauben sind schon seit Anfang unserer Geschichte untrennbar und die Kunst ist seit dem Zeuge der inhärenten Dichotomie, die sich im religiösen Glauben manifestiert. Die Kunst versinnbildlicht und verkörpert oft die Werte, Grundüberzeugungen und Traditionen, wie auch die Widersprüche und Gegensätze der menschlichen Gesellschaft. Für sie ist die Bibel sowohl Quelle der Unterdrückung und Zensur, wie auch Inspiration. Auch wenn man meinen könnte, dass der Einfluss der Bibel auf unsere Gesellschaft und auf unsere Kunst nachgelassen hat, behauptet YUN NAM, dass diese Einflüsse – wenn auch in einer unscheinbaren Art und Weise – weiterhin existieren. Die ikonischen Bilder verstorbener Gottheit waren und sind fester Bestandteil unserer piktoralen Kultur, ihre Schatten eingebrannt in unserem kollektiven visuellen Cortex.

 


 

20.05.2016

DU VERT ET DES CENDRES
Laurent Joliton


Galerie Ulrike Petschelt
Laurent Joliton
DU VERT ET DES CENDRES

Eröffnung Freitag, den 20.05.2016 um 20 Uhr
Einleitung mit Dr. Kai U. Jürgens, Publizist, Kiel
Ausstellungsdauer vom 21.05. bis 23.06.2016

Der in Frankreich lebende Autodidakt, der seit 1999 an Ausstellungen beteiligt ist und mit La Part de l’Ombre  2015 in der Galerie Ulrike Petschelt seinen ersten Auftritt in Deutschland hatte, begegnet uns dieses Jahr erneut in der Galerie; diesmal mit seiner 2016 geschaffenen Ausstellung Du Vert et des Cendres, bei der er sich insbesondere mit dem Verhältnis des Menschen der Gegenwart und der Natur beschäftigt.

„Die Malerei von Laurent Joliton ist (……) auch ein Versuch, verlorenes Terrain anzueignen und die Deutungshoheit über die Welt zurückzugewinnen – so unverständlich und widerspenstig sich diese Welt auch geben mag. Dass der Künstler dies mit den Mitteln der angeblich so schwerfälligen, so unmodischen und so überholt wirkenden Malerei unternimmt, ist nicht ohne Ironie. Das Unterfangen zeigt aber, welches Potential noch immer in dem Medium steckt – wenn sich wie in diesem Fall jemand findet, der virtuos mit ihm umzugehen weiß.“ Dr. Kai-U. Jürgens, Kiel, 2015

 


 

20.05.2016

METHODS OF TILLING THE SOIL
Albert Grøndahl


Warte Für Kunst
Albert Grøndahl
METHODS OF TILLING THE SOIL

Eröffnung Freitag, den 20.05.2016 um 20 Uhr
Ausstellungsdauer vom 21.05. bis 17.06.2016

Mit seiner Einzelausstellung “Methods of Tilling the Soil“ stellt Albert Grøndahl eine fiktive anthropologische Untersuchung an: Seine fotografischen Arbeiten hinterfragen die Natur und die menschliche Existenz in Form von Souvenirs einer fiktiven Reise, die er als Forscher in Form von verfremdeten Fragmenten im Fixierbad seiner Dunkelkammer wieder auftauchen lässt. Albert Grøndahl mag es sich selbst als „Sammler von Erfahrungen“ zu sehen. Als visuellen Abenteurer. Dabei findet er seine Motive wie ein Jäger und Sammler ganz intuitiv. Für “Methods of Tilling the Soil“ bedient er sich jedoch einer besonderen Strategie, in dem er seine Bilder vom klassischen fotografischen Prozess löst und sie in andere Bildsysteme überführt, um einen neuen Ansatz im Umgang mit visuellen Erinnerungen zu ermöglichen. So spielen bei ihm sowohl skulpturale Elemente eine Rolle, wie auch der Umgang mit verschiedenen fotografischen Emulsionen. Er stellt den physischen Aspekt seiner Fotografien in den Mittelpunkt und erwirkt dadurch eine erhöhte Dynamik zwischen Referenz (dem Abbild) und dem Objekt (dem fotografischen Print). In seinem Herstellungsprozess wird das Motiv jedes einzelnen Bildes zu einer neuen, nicht-reproduzierbaren Oberfläche. Mit dem Ziel bekannte Bildstrategien zu umgehen, entstehen nicht nur Abbilder des ‚gefundenen‘ Moments, sondern die Einzigartigkeit dieses Moments wird durch die Geste des Objekts besonders herausgestellt. Das traditionelle, rein mechanische Medium Fotografie wird hier erweitert durch den künstlerischen Eingriff und formt einen neuen, phänomenologischen Körper. Diese Symbiose führt in seiner Arbeit “Methods of Tilling the Soil“ zu einem intensiven kulturellen wie emotionalem Austausch, jenseits jeder gängigen Landkarte.

 


 

20.05.2016

“Dream on”
​Christine Wassermann
kuratiert von Sarah-Maria Nickel


Galerie Rasch
Christine Wassermann
kuratiert von Sarah-Maria Nickel


Eröffnung Freitag, den 20.05.2016 um 20 Uhr
Ausstellungsdauer vom 21. – 24.05.2016

 


 

15.04.2016

Lilly Lulay
upload yourself

 


Warte für Kunst
Lilly Lilay

Eröffnung und book launch Freitag, den 15.04.2016 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer vom 16.04 bis 13.05.2016
Öffnungszeiten: Di. und Do. von 16 bis 19 Uhr
Die Opulenz von Bildern hält die Künstlerin Lilly Lulay davon ab Neue zu produzieren.
Als Grundlagen ihres künstlerischen Schaffens nutzt sie öffentliche und private Bild- und Fotoarchive. Bilder aus dem Internet, gefundene vom Flohmarkt oder geschenkte Fotografien von Freunden ergeben Material für ihre Werkreihen, die sich in Form von Collagen, Installationen oder als Strickereien manifestieren. Lulay’s Arbeitsweise, die sich als manuelle post-production beschreiben lässt, zielt darauf ab, theoretische Grundlagen des fotografischen Mediums zu untersuchen und zu hinterfragen. Im Zentrum ihrer künstlerischen Forschung steht somit die technologische Entwicklung des Bildes und die damit verbundene Veränderung im Sozialverhalten der Menschen.
In Lilly Lulays Ausstellung „UPLOAD YOURSELF“ ergänzt und führt sie die in 2015 entstandene Werkgruppe Liquid Portrait fbarchive25042015 weiter.
Quelle dieser Werkgruppe ist der visuelle Inhalt eines Facebook Accounts. Lilly Lulay eignet sich die dort versammelten Bilddateien an, arbeitet dieses personalisierte Informationsnetzwerk analog auf und setzt es in einer Wandskulptur wieder neu zusammen. Dadurch ergibt sich nicht nur das Portrait einer Privatperson, sondern eine Skulptur, die verdeutlicht, welches Volumen an Informationen einen allgemeinen Facebook Avatar ausmacht.
Eine bewegte Collage, per Video dokumentiert, ist das zweite Element von Liquid Portrait fbarchive25042015. Sie besteht aus den weggeschnittenen, vornehmlich monochromen Überbleibseln der Wandskulptur, aus hunderten, Fotofragmenten, die nach farblichen Parametern geordneten  und Zentimeter hoch übereinander geschichtet wurden. Es herrscht ein Überangebot an visuellen Informationen, das ähnlich der Nutzeroberfläche eines Facebookaccounts, stets aufs Neue Aufmerksamkeit des Betrachter einfordert.  In einen Zustand versetzt, der zwischen dem Erwarten eines neuen Höhepunkts und Überdruss schwebt, möchte man am liebsten selbst eingreifen, das Bild anhalten, weiter scrollen oder zurückspulen.

 


 

15.04.2016

Hannah Meisinger & Sina Gruber


GALERIE ULRIKE PETSCHELT
introducing GALERIE SCHRÖDER
Hannah Meisinger & Sina Gruber



Eröffnung Freitag, den 15.04.2016 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer vom 16.04. bis 13.05.2016
Öffnungszeiten: Di. von 16 bis 19 Uhr
21.04. 2016 von 14 bis 16 Uhr
06.05.2016 von 11 bis 13  Uhr
Die Galerie Schröder ist ein neues gemeinsames Ausstellungsformat der Galerie Ulrike Petschelt und der Galerie Rasch.
Die Ausstellungen werden in dem Raum der Galerie Ulrike Petschelt stattfinden.
Der Schwerpunkt des Konzeptes liegt darin, dass studentische Arbeiten zu vergleichsweise günstigen Preisen angeboten werden.  Die studierenden Künstler erhalten so die Möglichkeit, ihre Arbeiten zu präsentieren und sich schon sehr früh mit dem Publikum/Betrachter auseinanderzusetzen. Die Ausstellungsqualität ist durch die gemeinsame Auswahl der Künstler mit den Galeristen gewährleistet.
Ziel ist es unter anderem auch, Kunst zu erschwinglichen Preisen für Menschen mit viel Interesse – aber mit geringer Finanzkraft- anzubieten.Der Auftakt der Veranstaltungsserie wird am 15. April 2016, um 19.00 Uhr, die Ausstellung von Werken der beiden Kasseler Kunsthochschulstudentinnen Sina Gruber und Hannah Meisinger sein.Die beiden Studentinnen der Kasseler Kunsthochschule sind 1990 geboren und im 5. Jahr ihres Studiums.
Sina Gruber sagt zu ihren Arbeiten: “Ich beschäftige mich mit den Assoziationsketten, die meine eigene Innenwelt mit mir fremd erscheinenden Lebenswelten verknüpfen.”

 


 

15.04.2016

Stange – Apel – Kadillari


Galerie Rasch
Stange – Apel – Kadillari

Eröffnung Freitag, den 15.04.2016 um 19 Uhr
Öffnungszeiten nach Vereinbarung