19.05.2017

Aloha ʻāina
Kaili Chun /April Drexel / Kapulani Landgraf / Abigail Romanchak / Maika´i Tubbs

 


Galerie Rasch
Kaili Chun /April Drexel / Kapulani Landgraf / Abigail Romanchak
/ Maika´i Tubbs
Aloha ʻāina


Eröffnung Freitag, den 19.05.2017 um 20 Uhr
Einführung durch Dr. Alexis von Poser, Kurator Landesmuseum Hannover
Ausstellungsdauer vom 20. – 25.08.2017
Öffnungszeiten Do-Sa:16-19h

Kolonialismus ist ein weltweites Phänomen, das bis in die Gegenwart Bestand hat. Zeitgenössische Werke einer Künstlergruppe aus Hawai’i setzen sich kritisch mit der postkolonialen Situation der Inselkette auseinander. Die im Rahmen dieser Ausstellungskooperation erstmalig in Deutschland gezeigten Arbeiten zeugen von den Folgen der historischen Ereignisse, die bis heute spürbar sind.

In den Diskussionen um Postkolonialismus ist Hawai’i ein eher unerwartetes Beispiel. Als Bundesstaat der USA hat es scheinbar seine koloniale Vergangenheit verloren. Doch war die Übernahme der Inselgruppe durch die USA im Jahre 1898 ein Akt, der deutliche koloniale Züge aufweist.

Nach einer vermutlichen ersten Entdeckung durch die Spanier, erreichte Kapitän Cook bei seiner dritten Weltumsegelung die Inseln. Es wird erzählt, er sei bei seiner Ankunft für den hawaiischen Gott Lono gehalten und entsprechend verehrt worden. Dies ist inzwischen umstritten. Auf jeden Fall kamen nach Cook immer mehr Europäer und Amerikaner in das Königreich Hawai’i. Besonders amerikanische Missionare gewannen an Einfluss und sorgten schließlich dafür, dass die USA leichtes Spiel bei der Übernahme des Landes hatten, welche sie ohne einen gültigen Vertrag durchführten. Das Königshaus wurde abgesetzt und wichtige kulturelle Aspekte, wie die hawaiische Sprache und der Hula-Tanz verboten. Bis heute regt sich indigener Widerstand gegen diese Annexion und gegen die weitgehende Ignoranz vieler US-amerikanischer Einwanderer gegenüber den Werten der Hawaiianer.

Die fünf vertretenen KünstlerInnen sind Teil dieses Widerstandes und thematisieren in ihren Arbeiten auf unterschiedliche Weise Geschichte und Aktualität.

 


 

19.05.2017

Sanctuaires
THIERRY CARRIER


Galerie Ulrike Petschelt
THIERRY CARRIER
Sanctuaires

Eröffnung Freitag, den 19.05.2017 um 20 Uhr
Ausstellungsdauer vom 20.08. bis 31.05.2017

Die Galerie Ulrike Petschelt, die nun seit 10 Jahren mit eigenen Räumen in Kassel besteht, freut sich den in Frankreich lebenden Künstler Thierry Carrier mit einer einzigartigen
Bilderserie Sanctuaires (Refugien) zum ersten Mal in Kassel und in Deutschland zu präsentieren.

Gleichzeitig wird diese Ausstellung die LETZTE sein, die Ulrike Petschelt in ihren Räumen in der Frankfurter Straße vorstellt.

Zur Bildserie Sanctuaires, die aus etlichen Kleinformaten, 19 x 27 cm, aber auch aus größeren Formaten besteht, schreibt der Künstler: Wenn es nun bald dem Ende zuginge, dem Ende der Menschen, dem Ende der Zeit, dann, wenn alles verschwinden sollte, ja wenn es dann eine letzte Bastion gäbe, die es zu verteidigen gälte, so wäre es ohne Zweifel diese. Das Hotelzimmer. Dort, wo man den anderen in seiner größten Intimität aufspürt. Dort, wo man sich alleine wiederfindet, um – in sich gehend – bestimmte Antworten zu erhalten, wo man sich Erholung auferlegt, dort, wo man sich bis in den Tod liebt. Das Hotelzimmer ist ein Refugium des Intimen, des eigenen Selbstseins, der Konstruktion der Erinnerungen, es ist eine Festung, universell und unerschütterlich.
Thierry Carrier

Die Ausstellung findet im Rahmen des Galeriefestes 2017 in der Kasseler Südstadt statt.

 


 

02.12.2017

WEIHNACHTSWARTE
entlang der Frankfurter Straße


WeihnachtsWarte
entlang der Frankfurter Strasse


Eröffnungsfest und erster Verkaufstag
Freitag, der 02.12.2016 um 19.00 Uhr
weitere Verkaufstage
Samstag, der 03.12.2016 von 14 bis 19 Uhr
Sonntag, der 04.12.2016 von 14 bis 17 Uhr

Alle Jahre wieder
Groß- und kleinformatige Werke für
groß- und kleinformatige Geldbeutel
von Künstler/innen weltweit

dieses Jahr mit dabei
Warte Für Kunst
Ideal – Verein für Kunst und Kultur
ARTSTUDIO 55 / Galerie Schröder
WIKULLiL
Tokonoma
FBI – FachBeschäft für Interaktion
Galerie Ulrike Petschelt
Galerie Rasch

 


 

26.08.2016

JARDIN D’ESSAI
Maude Grübel


Warte Für Kunst
Maude Grübel
JARDIN D’ESSAI

Eröffnung Freitag, den 26.08.2016 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer vom 27.08. bis 23.09.2016

Seit nun mehr sieben Jahre reist Maude Grübel nach Algier und in die nahe Umgebung. Mit der Kamera versucht sie die dortige Gegenwart zu archälogisieren und lässt dabei ihre subjektive Realität mit der Präsenz verschwimmen.

Verlassene Orte, urbane Räume, landschaftliche Anordnungen und stille Portraits visualisieren konstruierte Geschichten und vermischen sich zu neuen. Geschichten, die nicht enden, die kommen und gehen.

Die dabei entspringenden Ambivalenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Realität und Abstraktion, Nähe und Ferne stehen sinnbildlich für den Jardin d’essai, den Versuchsgarten, der auf den «Jardin d’essai de Hamma» in der Stadt Algiers verweist. Ein Ort, der als Ausdruck für das „Dazwischen Sein“ zu sein scheint.

 


 

26.08.2016

NACH STRICH UND FADEN
Angelika Summa


Galerie Rasch
Angelika Summa
NACH STRICH UND FADEN

Eröffnung Freitag, den 26.08.2016 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer vom 27. – 18.09.2016
Öffnungszeiten nach Vereinbarung

Sie sollten sich den Arbeiten von Angelika Summa richtig verbunden fühlen. Vielleicht entdecken Sie sogar ein freilich nur scheinbar loses Ende, einen Knoten, eine Idee, an der Sie andocken können. Tatsächlich sind sie jedoch immer schon Bestandteil eines solchen, dieses Netzwerkes, das ist, was die Würzburger Bildhauerin selbst in Bann hält, ihre Verknüpfungen beinahe meditativ, gebetsmühlenartig bzw. – wer es nüchterner mag – mit bewundernswerter Geduld entstehen lässt. Ihre Installation aus „Skulptonen“ (mit dem Nologismus Skulpton bezeichnet sie die kleinsten, gleichwohl abstrakten, fiktiven Einheiten ihrer bildhauerischen Tätigkeit) versteht sie als Allegorie der Entstehung von Kunst und Welt gleichermaßen.

Ihre Arbeit ist dabei nur eine Momentaufnahme eines immerwährenden organischen Prozesses eines unendlich ausgedehnt zu denkenden Netzes, dessen virtuelle Knoten einer scheinbar eigenen Zeit entsprechend pulsieren, sich verbinden, lösen, erneut und anders verbinden. Alles ist in diesem Gedankenspiel nur eine mehr oder weniger energische Verdichtung von seinerseits nur verdichteten Netzbestandteilen.

Es gibt in diesem Netzwerk übrigens keine Fehler – alles hat die Bildhauerin (wer sonst?) nach Strich und Faden kontrolliert.

 


 

26.08.2016

DIMENSION
Xia Peng


Galerie Ulrike Petschelt
Xia Peng
DIMENSION

Eröffnung Freitag, den 26.08.2016 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer vom 27.08. bis 23.09.2016

Die Galerie Ulrike Petschelt freut sich, den chinesischen, in Berlin lebenden Künstler Xia Peng zum erneuten Mal in einer Solo-Show auszustellen.

Xia Peng ist ein außerordentlich vielseitiger Künstler, der Erfahrungen seiner klassischen Malerei- und traditionellen Tuschemalerei-Ausbildung in China mit dem Studium neuer Bildmedien zu erweitern versteht.

In der Überlagerung von Bildebenen und Bildfolgen findet Peng Xia zu bildnerischen Ausdrucksformen, die einen abstrakten, gestischen Ansatz mit gegenständlichen Elementen zu einer überzeugenden Einheit verschmelzen lässt.

Xia Peng selbst sagt zu seinen Werken: „Meine Arbeit schafft Bezüge zwischen östlicher und westlicher Kultur, verbindet Vergangenheit mit Gegenwart und hinterfragt Alltag und Ästhetik.“

 


 

DIE BIBEL
Yun Nam


Galerie Rasch
Yun Nam
Die Bibel

17.06.2016
um 19 Uhr

Die Bibel ist seit ihrer umstrittenen Entstehung Objekt der Verehrung aber auch gleichzeitig ein Sinnbild der Intoleranz und Gewalt. Sie ist Dokumentation der Werte einer Religion, die wie keine andere das Leben der Menschen in der abendländischen Gesellschaft beeinflusst hat. Tatsächlich lassen sich sowohl Taten der Gewalt, wie auch der allgemeinen Bereicherung auf die Bibel zurückführen. Kunst und religiöser Glauben sind schon seit Anfang unserer Geschichte untrennbar und die Kunst ist seit dem Zeuge der inhärenten Dichotomie, die sich im religiösen Glauben manifestiert. Die Kunst versinnbildlicht und verkörpert oft die Werte, Grundüberzeugungen und Traditionen, wie auch die Widersprüche und Gegensätze der menschlichen Gesellschaft. Für sie ist die Bibel sowohl Quelle der Unterdrückung und Zensur, wie auch Inspiration. Auch wenn man meinen könnte, dass der Einfluss der Bibel auf unsere Gesellschaft und auf unsere Kunst nachgelassen hat, behauptet YUN NAM, dass diese Einflüsse – wenn auch in einer unscheinbaren Art und Weise – weiterhin existieren. Die ikonischen Bilder verstorbener Gottheit waren und sind fester Bestandteil unserer piktoralen Kultur, ihre Schatten eingebrannt in unserem kollektiven visuellen Cortex.

 


 

20.05.2016

DU VERT ET DES CENDRES
Laurent Joliton


Galerie Ulrike Petschelt
Laurent Joliton
DU VERT ET DES CENDRES

Eröffnung Freitag, den 20.05.2016 um 20 Uhr
Einleitung mit Dr. Kai U. Jürgens, Publizist, Kiel
Ausstellungsdauer vom 21.05. bis 23.06.2016

Der in Frankreich lebende Autodidakt, der seit 1999 an Ausstellungen beteiligt ist und mit La Part de l’Ombre  2015 in der Galerie Ulrike Petschelt seinen ersten Auftritt in Deutschland hatte, begegnet uns dieses Jahr erneut in der Galerie; diesmal mit seiner 2016 geschaffenen Ausstellung Du Vert et des Cendres, bei der er sich insbesondere mit dem Verhältnis des Menschen der Gegenwart und der Natur beschäftigt.

„Die Malerei von Laurent Joliton ist (……) auch ein Versuch, verlorenes Terrain anzueignen und die Deutungshoheit über die Welt zurückzugewinnen – so unverständlich und widerspenstig sich diese Welt auch geben mag. Dass der Künstler dies mit den Mitteln der angeblich so schwerfälligen, so unmodischen und so überholt wirkenden Malerei unternimmt, ist nicht ohne Ironie. Das Unterfangen zeigt aber, welches Potential noch immer in dem Medium steckt – wenn sich wie in diesem Fall jemand findet, der virtuos mit ihm umzugehen weiß.“ Dr. Kai-U. Jürgens, Kiel, 2015

 


 

20.05.2016

METHODS OF TILLING THE SOIL
Albert Grøndahl


Warte Für Kunst
Albert Grøndahl
METHODS OF TILLING THE SOIL

Eröffnung Freitag, den 20.05.2016 um 20 Uhr
Ausstellungsdauer vom 21.05. bis 17.06.2016

Mit seiner Einzelausstellung “Methods of Tilling the Soil“ stellt Albert Grøndahl eine fiktive anthropologische Untersuchung an: Seine fotografischen Arbeiten hinterfragen die Natur und die menschliche Existenz in Form von Souvenirs einer fiktiven Reise, die er als Forscher in Form von verfremdeten Fragmenten im Fixierbad seiner Dunkelkammer wieder auftauchen lässt. Albert Grøndahl mag es sich selbst als „Sammler von Erfahrungen“ zu sehen. Als visuellen Abenteurer. Dabei findet er seine Motive wie ein Jäger und Sammler ganz intuitiv. Für “Methods of Tilling the Soil“ bedient er sich jedoch einer besonderen Strategie, in dem er seine Bilder vom klassischen fotografischen Prozess löst und sie in andere Bildsysteme überführt, um einen neuen Ansatz im Umgang mit visuellen Erinnerungen zu ermöglichen. So spielen bei ihm sowohl skulpturale Elemente eine Rolle, wie auch der Umgang mit verschiedenen fotografischen Emulsionen. Er stellt den physischen Aspekt seiner Fotografien in den Mittelpunkt und erwirkt dadurch eine erhöhte Dynamik zwischen Referenz (dem Abbild) und dem Objekt (dem fotografischen Print). In seinem Herstellungsprozess wird das Motiv jedes einzelnen Bildes zu einer neuen, nicht-reproduzierbaren Oberfläche. Mit dem Ziel bekannte Bildstrategien zu umgehen, entstehen nicht nur Abbilder des ‚gefundenen‘ Moments, sondern die Einzigartigkeit dieses Moments wird durch die Geste des Objekts besonders herausgestellt. Das traditionelle, rein mechanische Medium Fotografie wird hier erweitert durch den künstlerischen Eingriff und formt einen neuen, phänomenologischen Körper. Diese Symbiose führt in seiner Arbeit “Methods of Tilling the Soil“ zu einem intensiven kulturellen wie emotionalem Austausch, jenseits jeder gängigen Landkarte.

 


 

20.05.2016

“Dream on”
​Christine Wassermann
kuratiert von Sarah-Maria Nickel


Galerie Rasch
Christine Wassermann
kuratiert von Sarah-Maria Nickel


Eröffnung Freitag, den 20.05.2016 um 20 Uhr
Ausstellungsdauer vom 21. – 24.05.2016